Die Kriterien zur Vergabe des "HRI-Preises für Menschenrechte" sind:

  1. HERKUNFTSLAND (der Kandidat ist in einem Land aktiv, wo elementare Menschenrechte verletzt werden oder bedroht sind; der Staat ist nicht in der Lage, einen geeigneten Schutz für seine Tätigkeit zu gewährleisten);
  2. DIE PRIORITÄT DES LANDES  (das Land wird betreffend Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und der Förderung einer Kultur des Friedens und der Solidarität als prioritär eingestuft);
  3. DIE FINANZIELLE BEDEUTUNG DES PREISES IM TÄGLICHEN ENGAGEMENT (der Preis ist wichtig für die Fortführung der Tätigkeit des Kandidaten und für seinen Einsatz unter Berücksichtigung auch der wirtschaftlichen Situation und dem Fehlen von geeigneten öffentlichen Hilfen oder anderen unterstützenden Institutionen);
  4. DER PERSÖNLICHE EINSATZ (die persönlichen Kämpfe, die erreichten Ziele, die laufenden Projekte zum Schutz der fundamentalen Rechte des Menschen und seiner Würde, im Besonderen zum Wohle von mittellosen Personen);
  5. DAS PERSÖNLICHE RISIKO (negative persönliche Konsequenzen, wirtschaftlicher, familiärer oder anderen Natur, die der Kandidat aufgrund seines Einsatzes für die Menschenrechte zu tragen hatte oder hat);
  6. DAS FEHLEN INTERNATIONALER ANERKENNUNG (Fehlen internationaler Würdigung und Anerkennung der ausgeübten Tätigkeit);
  7. DIE TRANSPARENZ (der Kandidat legt seine Projekte und Objektive offen);
  8. DIE NACHHALTIGKEIT (die Möglichkeit mit dem Kandidaten, Vereinigungen oder Institutionen im Zielland dauerhaft in Kontakt zu bleiben, im Interesse der gemeinsamen Mission zur Verteidigung der Menschenrechte)
  9. DER EINSATZ ZUM SCHUTZE EINER MINDERHEIT (unterstützendes Arbeiten für eine Vielfalt jeglicher Natur, sprachlicher, kultureller, ethnischer, politischer oder anderer Art, die in ihren Rechten und Freiheiten stark bedroht ist);
  10. AUSWIRKUNGEN POLITISCHER, WIRTSCHAFTLICHER, SOZIALER UND KULTURELLER NATUR (Wirkung, die der Preis in Italien und im Ausland haben kann);

ITALIEN - Migration in Südtirol und Tirol

CHINA - Liu Xiaobo - HRI gratuliert und fordert Freilassung

ITALIEN - Landesgericht Bozen, Beschlüsse nr. 665/2010 und nr. 666/2010

SENEGAL - Projekt "Ein Bett, ein Moskitonetz"

IRAN - Appell für Nasrin Sotoudeh, Iran

ITALIEN/EU - Diskriminierenden Inseraten ein Ende setzen