
Die Idee einen Menschenrechtspreis einzuführen entstand um Menschenrechtsverteidiger zu schützen, welche oft sogar ihr Leben aufs Spiel setzen um den Schwächeren zu helfen. Der Preis wird denjenigen verliehen die sich durch besonderen Einsatz und durch besondere Verdienste in der Förderung, Dokumentation und Verteidigung von Menschenrechten ausgezeichnet haben und die oft im Stillen arbeiten, ohne entsprechende Mittel und ohne öffentliche Anerkennung. Der Preis soll ein offizielles Zeichen von Wertschätzung sein, sowie eine moralische und materielle Unterstützung bieten. Außerdem soll er diese Menschen beschützen und sie vor Vergeltungsmaßnahmen bewahren, indem er ihnen Sichtbarkeit gegenüber der öffentlichen Meinung verleiht.
Der Preis wird alle drei Jahre verliehen und hat keine vorherbestimmte finanzielle Dotierung. HRI gibt rechtzeitig den Namen und die Tätigkeit des ermittelten Menschenrechtsverteidigers bekannt und sammelt gezielt Spenden zur Unterstützung seiner Arbeit. Die ausschließlich für den Preis gesammelten Spenden werden in einer öffentlichen Feier zusammen mit einer amtlichen Bescheinigung überreicht.
Das erste Mal wurde der Preis im Dezember 2008, in Zusammenarbeit mit der Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 2003 EBADI SHIRIN, an die iranische Anwältin NASRIN SOTOUDEH für ihren besonderen Einsatz bei der Verteidigung der Menschenrechte der Frauen und Minderjährigen im Iran, überreicht.